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Spartipps Sydney

Sydney ist eine atemberaubende Stadt mit einem reichhaltigen Kultur- und Freizeitangebot, hervorragenden Einkaufsmöglichkeiten und herrlichen Stränden. Zahlreiche Sportmöglichkeiten stehen den Sydney-Sidern, wie die Bewohner der Stadt genannt werden, zur Verfügung.  Aber Sydney ist auch ein teures Pflaster und so ist es oft der eigene Geldbeutel, der die aktive Teilnahme am Angebot der Stadt beschränkt.

Damit Sie als zukünftige Studentin bzw. zukünftiger Student der Stadt möglichst viel für Ihr Geld bekommen, hier ein paar Spartipps.


Transportkosten


Der öffentliche Nahverkehr in Sydney ist recht kostspielig. Zwar gibt es für Studentinnen und Studenten eine Ermäßigung, aber dennoch sind die Tickets für Busse, Bahnen und Fähren beträchtlich. Wer auf dem Campus oder in Campusnähe wohnt und zu Fuß oder mit dem Rad zur Universität gelangen kann, geht damit einem erheblichen Kostenfaktor aus dem Weg.


Lebensmittel


Die großen Supermarktketten wie zum Beispiel Coles und Woolworths bieten regelmäßig Sonderangebot an, über die man sich vorab auf der Internetseite der Unternehmen informieren kann. Es gibt auch die Möglichkeit, einen kostenlosen E-Mail-Newsletter zu abonnieren, der über Sonderangebote informiert. Außerdem bieten viele Warenketten Kundenkarten an, mit denen man bei jedem Einkauf Punkte sammeln kann. Die Punkte kann man dann gegen Prämien einlösen. Allerdings sollte man sich von den Treueprogrammen nicht allzu viel versprechen: Man muss schon recht viele Punkte ansammeln, um eine attraktive Prämie zu erhalten.

Beide genannten Supermarktketten bieten, zusätzlich zu einer großen Auswahl an Markenartikeln, Produkte ihrer eigenen Hausmarke an, die häufig eine sehr gute und preiswerte Alternative zu Markenartikeln darstellen.

Auch wenn es mühselig ist, sollte man selbst bei Lebensmitteln auf die Preiskennzeichnung achten. Das gilt vor allem für importierte Lebensmittel und insbesondere für importierten Käse. Die Preisunterschiede zwischen einheimischem Käse und importiertem, französischen Käse sind oft enorm. Sollte man sich wirklich einmal vergriffen haben, und an der Kasse feststellen, dass man ein Stück Käse für 11 Dollar erstanden hat, dann keine falsche Scheu zeigen, sondern zurückgeben und um Erstattung bitten.

Generell kann man davon ausgehen, dass versprochene Sonderangebote eingehalten werden. Man muss allerdings das Kleingedruckte lesen und auf die Bedingungen achten. Es kann sein, dass von einer bestimmten Marmelade nur die Sorten Erdbeere und Aprikose im Angebot sind, nicht aber die gesamte Geschmackspalette. Sollte man sich in solch einen Irrtum verwickeln, kann man von seinem Umtauschrecht Gebrauch machen.

Ein großes Plus der australischen Supermärkte sind die Öffnungszeiten: Viele größere Filialen haben von 7 bis 24 Uhr geöffnet. Allerdings kann es passieren, dass nicht zu jeder Zeit jeder Artikel im Regal steht. In australischen Supermärkten wird übrigens die Ware an der Kasse vom Kassierer bzw. der Kassiererin in Tüten gepackt. Wenn man keine Einkaufstasche mitgebracht hat, werden kostenlose Plastiktüten verwendet, mit denen man allerdings keinen langen Heimweg antreten sollte, da sie nicht sehr stabil sind.

Seit ein paar Jahren ist auch Aldi in Australien vertreten. Über die Internetseite des Unternehmens kann man herausfinden, wo sich die am nächsten gelegene Filiale befindet. Bei Aldi findet man einige alt bekannte Artikel, die sonst in australischen Supermärkten nicht zu finden sind, wie zum Beispiel Pumpernickel und an Weihnachten Stollen und Lebkuchen. Die australischen Aldi-Läden sind denen in Deutschland sehr ähnlich. Die Ware wird schmucklos in Kartons präsentiert. Bei Aldi muss man die Ware an der Kasse auch selbst verpacken und bekommt auch keine kostenlose Plastiktüte, dafür bekommt man aber mehr Ware fürs Geld.


Paddy’s Market


Von Montag bis Sonntag ist in Sydney Paddy’s Market am Haymarket geöffnet. Der Markt liegt direkt an einer Haltestelle der Lightrail und nur wenige Minuten Fußweg von der Busstation Railway Square und dem Bahnhof Central Station entfernt. Bei Paddy’s Market handelt es sich um eine große Markthalle, in denen zahlreiche Stände Waren anbieten. Hauptsächlich für Obst und Gemüse ist Paddy’s Market ein großartiger Ort zum Einkaufen. Man kann dort Früchte und Gemüse wesentlich günstiger erstehen, als im Supermarkt. Noch ein Tipp: Am Sonntag Abend kurz vor Ladenschluss versuchen die Obsthändler so viel wie möglich von der übrig gebliebenen Ware zu verkaufen und bieten oft Obst und Gemüse zum Schleuderpreis an.


Restaurantbesuche


Viele australische Restaurants bieten einen so genannten BYO-Service. BYO steht für Bring Your Own. Gemeint ist der Wein zum Essen. Man kann also im Restaurant essen gehen und eine Flasche Wein mitbringen, die dann vom Kellner geöffnet wird. Wer BYO in Anspruch nimmt bezahlt eine Gebühr, die sich ‚corkage’ nennt und in der Regel pro Person und pro Flasche berechnet wird. Dabei kommt man normalerweise immer noch wesentlich billiger weg, als wenn man eine Flasche Wein im Restaurant erstehen würde.


Kino


Ermäßigte Kinokarten für Studentinnen und Studenten sind eher unüblich. Eines der wenigen Kinos, die dies anbieten ist das Ritz in Randwick, das ganz in der Nähe der University of New South Wales liegt. Das Ritz hat generell niedrigere Preise als die meisten anderen Kinos. Viele Kinos bieten entweder montags oder dienstags verbilligten Eintritt an. Oft kann man auch 10er-Karten erwerben, die den einzelnen Kinobesuch verbilligen. Allerdings bestehen manchmal Einschränkungen für welche Vorstellungen die Karten verwendet werden können.


Discount-Gutscheine


Bei der Touristeninformation am Darling Harbour kann man sich kostenlose Informationsbroschüren abholen, die häufig Discount-Gutscheine enthalten, mit denen man verbilligten Eintritt in verschiedene Einrichtungen wie zum Beispiel das Maritime Museum oder das Aquarium bekommt.


Fitnesscenter, Freizeiteinrichtungen und Sportangebote


Die Fitnesscenter und Sportanlagen der Universitäten sind von sehr guter Qualität und bieten ein hervorragendes Preis-Leistungsverhältnis. An die meisten Fitnesscenter der Universitäten in Sydney sind sogar Hallenbäder angegliedert. Die Mitgliedsbeiträge für Benutzerinnen und Benutzer der Fitnesscenter sind flexibel gestaltet. Man kann wählen, ob man zum Beispiel lediglich die Krafträume benutzen will oder auch an Fitnesskursen wie Pump, Pilates, Aerobic oder Step teilnehmen möchte.

Abgesehen von den Fitnesscentern gibt es noch das umfangreiche Sport- und Freizeitangebot der Universitäten mit interessanten Kursen und Aktivitäten. Ein kleiner Tipp: Eine sehr gute und kostengünstige Art Land und Leute kennen zu lernen sind Wanderungen, oder Bushwalks wie sie hier genannt werden, im Umfeld von Sydney. An jeder Universität gibt es die Möglichkeit, sich Bushwalk-Gruppen anzuschließen. Bushwalks können je nach Gelände und Distanz sehr anspruchsvoll sein. Man kann sich also sowohl auf ein ergiebiges Ausdauertraining als auch auf ein herrliches Landschaftserlebnis freuen und lernt zudem noch nette Leute kennen.